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Vision"Was bedeutet denn dieser komische Name?" Das werden wir immer wieder gefragt. Nur wenige gute Bibelkenner wissen da sofort Bescheid. Da stellt sich heraus, wer mit seiner Bibel wirklich vertraut ist. Der Name ist nämlich hebräisch und ist in 1. Mose 26.22 zu finden. Doch wir haben uns diesen Namen nicht einfach nur ausgesucht, weil er so cool ist. Die Bedeutung von Rechobot/Weiter Raum ist zugleich unsere Vision. 1. Mose 26.22 'Da zog er weiter und grub noch einen Brunnen. Darüber zankten sie sich nicht, darum nannte er ihn "Rechobot (Weiter Raum)" und sprach: Nun hat uns der Herr weiten Raum gemacht, und wir können wachsen im Lande.' Psalm 18:20 'Er führte mich hinaus in einen Weiten Raum.' Gott hat uns zur Freiheit berufen. Er führt uns heraus aus dem Engen des Menschlichen, Gesetzlichen und Religiösen in die Weite des Göttlichen, Geistlichen, der Dimension des Reiches Gottes. Wir wollen Gott nicht einengen durch unsere eigenen Vorstellungen, denn seine Gedanken sind höher (weiter) als unsere Gedanken (Jes.55.9). Wir wollen Gott nicht im Wege stehn mit unserm eigenen Tun, denn sein Reich wird nicht mit Heer oder Kraft gebaut, sondern durch seinen Geist (Sach.4.6). Gott selber soll weiten Raum haben um in unserer Mitte zu wirken. Eine Vision, die Gott uns in einer früheren Gemeindesituation gab, hat uns sehr geprägt. In dieser Vision kam Gott mit ausgestreckten Armen, voller Liebe zur Tür herein. Weil es aber viel zu eng war für ihn, blieb er in der hintersten Ecke des Raumes stecken. Sein Haupt blutete, weil er sich an der Decke gestossen hatte. Er litt furchtbar, weil er sich doch so gern unter seinen Kindern bewegt hätte und weil er sich danach sehnt, sie in seine liebenden Arme zu nehmen. Leider werden oft Gottesdienste abgehalten, wo Gott selber keinen oder nur sehr wenig Raum hat. Wir wollen nicht mit unseren eigenen Fähigkeiten und Management Gemeinde bauen und Gottesdienste abhalten. Unsere 1. Priorität ist es, einen Ort zu bilden an dem Gott sich wohlfühlen und sich frei bewegen kann. Er ist der Herr unseres Lebens, der Herr der Gemeinde und der Herr aller Herren. Die Gemeinde mit dem komischen Namen (Rechobot) ist auf die Frage Gottes entstanden: "Wo ist das Haus, das ihr mir bauen könnt und welches die Stätte, da ich ruhen soll?"(Jes.66.1) In unseren Gottesdiensten soll vor allem anderen Gott gedient werden. Nicht unsere Vorstellungen zählen, sondern sein Wille. Mit unseren eigenen Leben bilden wir die Wohnung, in der Gott wohnen will. 2.Kor.6.16 "Wir aber sind der Tempel des lebendigen Gottes; wie denn Gott spricht: "ich will unter ihnen wohnen und wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein." Eph.2.22 , Durch ihn (Christus) werdet auch ihr miterbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.' Wir wollen Gott Raum machen - und weil er gross ist, braucht er weiten Raum -, zuerst in unseren Herzen, dann in der Gemeinde und schlussendlich in der Welt. Dies tun wir durch unsere persönliche Hingabe und vor allem auch durch viel Lobpreis und Gebet. Matth. 21.13 " Mein Haus soll ein Bethaus heissen." Wir beten von Herzen: Komm Reich Gottes! Geschehe Wille Gottes, wie im Himmel, so in unseren Leben, in der Gemeinde und in der Welt! Wo Gott Raum geschaffen wird, wird er selber kommen. Da wird er wirken, seine Gemeinde bauen und sein Reich ausbreiten. Wir wollen uns da von ihm verändern lassen, uns zurüsten lassen und uns ihm zur Verfügung stellen, damit er uns aussenden und als seine Werkzeuge gebrauchen kann. Wir wollen auch eine weite Reich-Gottes-Perspektive haben. Es geht nicht nur um unser eigenes Leben, unsere Gemeinde und unseren Ort. Es geht um das Reich Gottes, den Leib Christi und die Nationen. Es geht um den gewaltigen Heilsplan, den Gott mit der Menschheit hat. Das Herz von 'Rechobot' ist dieser Ort, wo Gott angebetet wird und wo ihm mit Gebet und Fürbitte gedient wird. Daraus werden verschiedene Dienste geboren für den Leib Christi (Trainings-Center, Konferenzen, Seminare,...) und für eine verlorene Welt (Evangelisation, Diakonie, Mission,...). Wir wollen sehen, wie Menschen gerettet, geheilt und befreit werden, wie sie ihre göttliche Bestimmung erkennen und darin freigesetzt, zugerüstet und ausgesandt werden. Wir wollen sehen, wie die Gemeinde / der Leib Christi in seine Bestimmung hineintritt und wie der Missionsbefehl (The Great Commission) erfüllt wird und, dass die Gemeinde schlussendlich als diese reine, heilige Braut dasteht, damit Jesus wiederkommen kann. Amen!
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