Leiterschaft hat
nichts mit einem Titel oder einer Position zu tun. In Leiterschaft stehen heisst
Einfluss ausüben. Wenn
wir Einfluss ausüben, sind wir Leiter. Wie üben wir Einfluss aus ? Leiterschaft
könnte man mit dem Satz “Behandelt jeden
so, wie ihr selbst von ihm behandelt sein wollt.“(Luke 6,31)
zusammenfassen. Eine erstaunliche Antwort auf die Frage, was Leiterschaft
bedeutet, nicht wahr?
1. Zeige andern, dass du dich um sie kümmerst (Show
concern, show that you care)
Wir
können viele Menschen zu Jesus führen, indem wir ihnen zeigen,dass wir uns um
sie kümmern.
Z.B.besuchte
Enock in den USA eine alte, einsame Nachbarin, deren Kinder sie verlassen
hatten,
hörte ihr zu, schnitt ihre sehr langen Zehen- und Fingernägel und sorgte so für
sie und führte sie zu Jesus . Enock
sagte, wir könnten jede Woche fünf Menschen zu Jesus führen, wenn wir uns um
sie kuemmern.
2. Mache den ersten Schritt auf
Menschen zu. Biete Hilfe an, wenn sie es brauchen. (Reach out, give help)
3. Sei aktiv. Mach, dass Dinge
geschehen. (Make things happen.Take
action.)
Reden
alleine bringt nichts. Was wir brauchen, ist das Tun. Wir sollten die
Entscheidung treffen : Ich will jetzt Dinge geschehen machen ! Z.B fastete
Enock und betete “ Herr, lass mich etwas tun! “. Wenn unsere Familie noch nicht
gerettet ist, müssen wir etwas tun !
4. Du musst die Fähigkeit haben,
Resultate zu produzieren. (Ability to
produce)
5. Du musst die Fähigkeit haben,
andere zu leiten, zu beeinflussen. (Ability
to to lead)
6. Sei sensibel. Sei einfühlsam
und reagiere. (Be sensitive and
respond.)
Christen
sind oft die unsensibelsten Leute. Andern Menschen gegenüber sensibel sein ,
hat etwas mit Weisheit zu tun. Die Weisheit, einfühlsam zu sein und zu
reagieren, liess Enock’s Gemeinde wachsen.
Bsp.Wenn die Frau eines ungläubigen Mannes einen Monat
Enock’s Gemeinde besucht hatte, rief er den Ehemann an und lud ihn zu einem
Nachtessen auswärts ein und dankte ihm, dass er Enock so viel Vertrauen
entgegenbrachte, dass er seine Ehefrau in Enock‘s Gemeinde gehen liesse. Enock
sagte dem Mann auch, er solle Enock anrufen, falls die gläubige Ehefrau sich so
verhielte,dass es schwierig sei für den Mann. Ehemänner wollen respektiert
werden und der Boss im Hause sein. Weil Enock sie respektiert, geht es nicht
lange und die Ehemänner kommen auch zur Kirche.
“Be sensitive! I beg you! “sagte Enock.
7.
Sei
eine Person, die an andere Menschen glaubt. Motiviere andere.
Zeige
den Menschen um dich,dass du an sie glaubst und gib ihnen Hoffnung. In der
Schweiz fehlt den Christen der Glaube, dass der Mitmensch, der Gott ablehnt,
sich ändern kann.Wir müssen Glauben haben in die Leute um uns. Gott hatte
Glauben in Saul während die Jünger vor Saul flohen. Wir waren auch alle
schlecht, aber Gott hatte Glauben in uns.
Bsp. Enock’s Mutter zeigte eines Tages auf
Enock, der noch nicht mit Jesus ging und mit den falschen Leuten ausging, und
sagte:”Mir ist egal was du jetzt tust, eines Tages wirst du Gott dienen!”
In
jedem Menschen ist das Potential, sich zu verändern. “Have faith in people.”
8. Bestätige andere. Baue andere
auf. ( Ability to build up
others)
Jeder
möchte bestätigt werden. Kritisiere nicht ständig ,sondern bestätige. Wenn wir
andere kritisieren, nehmen wir ihre Energie weg. Bestätige deine Kinder,
bestätige deinen Ehepartner, bestätige deinen Pastor. Wenn wir andere
bestätigen, machen sie es besser
9.
Sei sanftmütig(Mat.5,5). (Be
meek.)
Etwas,
das die explosive Ausbreitung des Christentums hindert, ist die Tatsache,dass
Christen sehr stolz sind. Sie denken ,
sie seien besser als andere. Aber Eph.2,8 sagt, dass wir durch Gnade und
Glauben gerettet sind und, dass das ein Geschenk Gottes ist. Gott gibt jedem
das gleiche Mass an Glauben (Röm.12,3).Enock sagte „ z.B.einen Teelöffel voll“.
Dann muss der Glaube wachsen. Unser Glaube muss sich entwickeln, bis wir Gott
für grosse Dinge glauben. Fange an , Gott zu glauben für kleine Dinge. Was wir
für Gott tun, tun wir aus Gnade. Wir brauchen Gnade für einen Dienst. Gnade zum
Ermutigen.Gnade zur Leiterschaft. Gnade zum Geben. Gnade zur Freude.usw. Gehet zueinander hin und dienet einander.
Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dienet dem
Herrn.
Zum Beispiel begann Enock damit, dass er
einem Pastor die Schuhe polierte, ihm die Tasche trug und ihm die Türe öffnete.
Verachte nicht, was du für den Herrn tun kannst.
Reich Gottes Enock Sitima (aus dem
Seminar ’Apostolische Lehre’ vom 18.-20.Okt.00)
„Der Gerechte wird grünen wie ein Palmbaum, er wird wachsen wie eine
Zeder auf dem Libanon. Die gepflanzt sind im Hause des HERRN, werden in den
Vorhöfen unsres Gottes grünen. Und wenn sie auch alt werden, werden sie dennoch
blühen, fruchtbar und frisch sein, dass sie verkündigen, wie der HERR es recht
macht; er ist mein Fels, und kein Unrecht ist an ihm.“ (Psalm 92: 13-16)
Wer gepflanzt ist im Hause des Herrn wird grünen. Wir können nur grünen ,wenn wir in eine
lokale Gemeinde gepflanzt sind. Niemand würde einen Baum alle 3 Monate
umpflanzen. Und so sollen auch wir uns nicht aus einer lokalen Gemeinde
ausreissen. Ausser Gott pflanzt uns in eine andere Gemeinde. Wenn der Pastor
schlecht predigt, bete für ihn! Unser Wachstum ist verbunden mit dem Hause
Gottes. Respektiere das Haus Gottes. Respektiere die Leute, die Gott in
Leiterschaft gestellt hat.
Wenn man in einer Gemeinde ist, hat man den
Schutz des Herrn. Um erfolgreich zu sein, muss man in einer Gemeinde sein. In
einer Gemeinde bleiben wir frisch. In einer lokalen Gemeinde sein, ist wichtig
für Reich Gottes. Du hast Nutzen von der Gemeinde, nicht die Gemeinde Nutzen
von dir. Die Gemeinde kann nicht vorwärtsgehen, wenn die Leute in der Gemeinde
nicht vorwärts gehen. Apg. 4,32 :”Die ganze Gemeinde war ein Herz und eine
Seele.” Güter gehörten ihnen gemeinsam. Mit grosser Kraft bezeugten sie die
Auferstehung des Herrn Jesus. Da war grosse Gnade auf der Gemeinde.
Wie kann
die Gemeinde in der Schweiz wachsen? Die Gemeinden müssen ein Herz und eine
Seele sein, einen Sinn haben. Die
Gemeinde wird kraftvoll wenn Einheit entsteht. Gott möchte eine grosse Zahl
von Menschen ins Reich Gottes bringen. Gemeinden sollen wachsen, Hauszellen
sich teilen und vermehren.
Es heisst : die Apostel standen auf in
grosser Kraft. Leiterschaft soll in Kraft aufstehen. Ohne eine starke Leiterschaft hat eine Gemeinde keinen Erfolg.
Jesus war ein starker Leiter. Ein Leiter, der sagte: ich will für euch sterben.
Das sind Leiter, die ich suche, sagte Enock. Leiter, die nicht Angst vor dem
Krieg haben. Leiterschaft muss aufstehen und ihre Position einnehmen. Leiterschaft ist nicht Diktatur, hat nichts mit Kontrolle zu tun , sondern mit
Leiten. Ich werde gerne geführt, aber nicht gerne kontrolliert.Viele Leute
rebellieren gegen Leiterschaft, weil sie Angst davor haben, kontrolliert zu
werden. Leiterschaft ist ein Schutz,ein Schirm,deckt uns schützend.
Was hindert Erweckung auch ?
Wenn die Gemeinde und der Pastor nicht respektiert werden.Gott bestrafte Mirjam und Aaron, weil sie über Moses ,den Gott als
Autorität über sie gesetzt hatte, urteilten. Sie respektierten die Autorität
über ihnen nicht und rebellierte gegen
Moses (siehe 3.Mose 12,1).Gott bestrafte Mirjam, ihre Hände wurden weiss
von Aussatz, ihr Erfolg wurde abgeschnitten. Auch Korah in Apg.16 wurde
bestraft. Erweckung wird kommen in Europa. Aber die Christen müssen die Regeln
kennen.
Leiter müssen eine
Vision haben. Ein Leiter muss wissen, wohin er die Leute leitet. Was man
sieht,kann man auch tun. Ein Leiter soll die Leute nicht blind leiten, sondern
die Vision mit den Leuten teilen. z.B. hat Enock eine 1-Jahres-Vision, eine
2-Jahres-Vision, eine 3-Jahres-Vision für seine Gemeinde und teilt es seinen
Leute mit, was Gott ihm gesagt hat.
Enock sagt den Leuten bei der Aufnahme in die Gemeinde, dass sie in 3 Jahren
verändert sein müssen, ihre Ehe,ihre finanzielle Situation,etc. Wenn man in
einer Gemeinde ist, muss man aufblühen.z.B.las Enock diese junge Frau, die
Drogen nahm, jeweils auf der Strasse auf und ging jede Woche mit ihr zum
Nachtessen aus. Er sah ,dass sie an Ablehnung litt. Heute ist diese junge Frau
eine Christin und erfolgreiche Anwältin. Enock sagte,dass er zuhause radikale
Dinge tut. Betet für eure Leiter.
In Richter 4,8
lernen wir, wie wichtig Teamgeist ist. Deborah ist die Königin. Barak der
Kommandant.Gott zeigte ihr den Sieg. Sie war die Visionärin. Barak der Mann,
der Dinge geschehen macht. Barak sagte zu Deborah: “wenn du nicht mitkommst,
gehe ich auch nicht.” Sie waren ein Team. Sei ein Team mit deinem Pastor. Enock
hat früher Fussbal gespielt. Es war ihm und den andern Spielern völlig egal,
wer das Tor gegen die Gegner schoss. Hauptsache, ihre Mannschaft gewann das Spiel!
Lasst die Gemeinde in der Schweiz gewinnen! Wie kann die Gemeinde wachsen
? l.
Ein Herz sein 2. Autorität
respektieren 3. Leiter brauchen eine
Vision 4. Teamgeist in
der Gemeinde.
Erweckung kommt. Ordne die Gedanken. Denk gross. Bring
deinem Pastor 5 Leute in die Gemeinde.
Sei ein Champion für
Jesus. Sei ein Champion für das Königreich Gottes. Noch im Alter wirst du
Frucht bringen. Wir haben einen grossen Gott. Gott will grosse Christen, grosse
Leiter ,grosse Mengen von Menschen ,die gerettet werden, grosse Erweckung .” Gott kann unendlich viel mehr an uns tun, als
wir jemals von ihm erbitten oder auch nur ausdenken.So kräftig ist die Macht,
mit der er in uns wirkt.”(Eph.3,20)
Die Gemeinde in der Schweiz soll ein powerhouse werden. Dazu gehören auch
Finanzen zur Evangelisation.Von Zachäus lernen wir, dass finanzielles Geben zum
Christsein gehört. Wir sollen nicht nur beten sollen auch denken und unser
Denken Gott ausliefern.
Gott hat Enock gezeigt, dass 2 Erweckungen kommen werden.
1. Erweckung mit Zeichen und Wundern.
2. Finanzielle Erweckung, d.h. Christen
sollen Geschäfte nicht nur den Nichtchristen üeberlassen.