|
|
|
|
|
|
||
|
|
|
|
|
|
||
|
|
|
|
||||
|
|
|
|
||||
|
|
Apostolische
Reformation, ein
Begriff, den man heute mehr und mehr auf der ganzen Welt hört. Da herrscht
eine grosse Unzufriedenheit, die durch den ganzen Leib Christi hindurchgeht.
Gemeinden stehen an, und viele Stimmen sagen: „So kann es doch nicht
weitergehen!“ Wehmütig schaut man auf die erste Gemeinde zurück, die in
grosser Kraft innerhalb einer Generation die ganze damalige Welt auf den Kopf
gestellt hat. Wo ist bloss diese Kraft
geblieben? Was machen wir nur falsch? Dabei sollten doch grad wir als die
Endzeitgemeinde zu dieser reinen, makellosen, heiligen Braut werden, auf die
Jesus so sehnlichst wartet. Wie weit sind wir doch noch davon entfernt! Und
schliesslich sollte doch bevor Jesus wiederkommt nochmals das Evangelium mit
grosser Kraft in allen Nationen verkündigt werden. Kann es sein, dass Gott
sich die Gemeinde ganz anders vorstellt als wir uns das gewohnt sind? Wie
denkt er wohl über menschliche Traditionen, religiöse Politik, menschliche
Organisation und Kontrolle, die grosse Passivität und Uneffektivität, die
heute in den allermeisten Gemeinden herrschen? Hat das bisherige
Gemeindemodell nun ausgedient? Ist die Zeit für eine neue Reformation
gekommen? Mehr und mehr Leute
stehen auf und verkündigen Reformation oder gar Revolution. Da gibt es
Gemeinden, die als Vorreiter ganz neue Wege, mit bereits vielversprechenden
Resultaten, einschlagen. C.Peter Wagner, der über jahrzehnte Spezialist im
Studium über Gemeindewachstum ist, schreibt in seinem Buch ‚The New Apostolic
Churches’, dass diese neue Bewegung bei Weitem alles bisherige übertrifft und
das Potential in sich hat, nochmals wie die ersten Christen in kurzer Zeit
die ganze Welt zu erschüttern. Wir wissen, dass Gott in
den letzten Jahren vieles in der Gemeinde wiederhergestellt hat, darunter
auch den prophetischen Dienst und den apostolischen Dienst. Doch es geht über
die Wiederherstellung des fünffältigen Dienstes hinaus. Es reicht nicht, wenn
da Hirten, Evangelisten, Lehrer, Propheten und sogar Apostel aufstehen. Es
braucht eine apostolische Gemeinde, eine allgemeine Mobilmachung des Volkes
Gottes. Nach der prophetischen und apostolischen Bewegung kommt nun die
Bewegung der Heiligen. Der fünffältige Dienst dient dazu, dass die Heiligen
zum Werk des Dienstes zugerüstet werden. (Eph.4.11-13) In dieser Bewegung
werden Dinge wie: allgemeine Priesterschaft der Gläubigen, Jüngerschaft,
Training, gelebtes Christentum, verbindliche Beziehungen, Teamwork, Dienst
und Auftrag gross geschrieben. Grad mit der
Wiederherstellung des apostolischen Dienstes, beginnt nun wirklich ein neues
Kapitel der Kirchengeschichte. Nicht mehr länger nur Erfrischung und
Erneuerung des geistlichen Lebens, sondern auch eine Reformation der
Strukturen der Gemeinde. Die Gemeinde wird nun fit gemacht, wieder mit
grosser Effektivität die Ernte einzubringen und den grossen Auftrag (The
Great Commission), den Missionsbefehl, auszuführen. Nicht mehr länger nur ein
knappes Überleben, sondern Voranschreiten, Eroberung und Einnahme des
verheissenen Landes. Die Gemeinde ist an einem
entscheidenden Punkt angelangt, wo es gilt, Altes zu verlassen und in Neues
hineinzutreten. Jes. 43.18,19: ’Gedenkt nicht an das Frühere und achtet
nicht auf das Vorige! Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst
es auf, erkennt ihr’s denn nicht?’ 5.Mose 1.6-11: ’Lange genug seid
ihr an diesem Berg gewesen; wendet euch und zieht hin! ... Siehe ich habe das
Land vor euren Augen dahingegeben. Zieht hinein und nehmt das Land ein! ...
Der Herr, der Gott eurer Väter, mache aus euch noch vieltausendmal mehr und
segne euch, wie er euch zugesagt hat!’ Es ist Zeit
weiterzuziehen! Doch wer ist bereit, das Alte, Vertraute zu verlassen und ins
Ungewisse, Neue hineinzutreten? +.Mose 12.1-2: ’Und der Herr sprach zu
Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines
Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum
grossen Volk machen und will dich segnen und dir einen grossen Namen machen,
und du sollst ein Segen sein.’ Abraham, der Vater des
Glaubens ist uns allen zu einem Vorbild gegeben. Wie er sind auch wir berufen
als Pilger unterwegs zu sein zu einem von Gott gesteckten Ziel.
Interessanterweise blieb sein Vater, der einst zum selben Ziel aufgebrochen
ist in Haran auf halbem Wege stecken. Auch Lot, der eine Weile mit Abraham
unterwegs war, entschied sich im schönen Tal zu bleiben, wo er sich
schlussendlich in Sodom niederliess, während Abraham weiterzog auf den
nächsten Berg. 1.Mose 13.14-18: ’Als nun Lot sich von Abram getrennt hatte,
sprach der Herr zu Abram: Hebe deine Augen auf und sieh von der Stätte
aus, wo du stehst, nach Norden, nach Süden, nach Osten und nach Westen. Denn
all das Land, das Du siehst, will ich dir und deinen Nachkommen geben für
alle Zeit. Darum Mach dich auf und durchzieh das Land in die Länge und
Breite, denn dir will ich’s geben!’ Abraham ein Mann mit
Vision (was du siehst, das kriegst du), aber auch der Tat (zieh weiter und
nimm das Verheissene ein!) Vers 18: ’Und Abram zog weiter mit seinem
Zelt.’ Die neue Generation wird
sich auszeichnen durch prophetisches Sehen und apostolisches Handeln. Es ist so wichtig, nicht
stehen zu bleiben. Denn wo Stillstand ist, wird bald der Tod einsetzen.
Interessanterweise hat sich die Trennung zwischen Abraham und Lot zwischen Ai
und Betel vollzogen, was nach meiner Meinung der prophetische Standort der
heutigen Gemeinde ist. Ai bedeutet soviel wie Steinhaufen und Betel Haus
Gottes. Die Gemeinde, die heute noch ein chaotischer Haufen von mehr oder
weniger lebendigen Steinen ist, soll zu dem herrlichen Haus Gottes
zusammengefügt und gebaut werden. (1.Petr.2.5) Ai war ja auch der Ort, wo die
Israeliten nach der Eroberung Jerichos diese schreckliche Niederlage erlitten
hat. Mir scheint, dass auch die Gemeinde es nach mehrmaligen Anläufen einfach
nicht geschafft hat über diesen Ort hinauszukommen. Ich möchte behaupten,
dass auch der Grund heute noch derselbe ist. Da gibt es so viele Achans, die
halt einfach nur für sich schauen, anstelle sich dafür hinzugeben, dass der
Leib aufgebaut wird. Individualismus und Selbstverwirklichung sind wohl die
Kräfte, die unsere Gemeinde so kraftlos machen. Deshalb ist es so
wichtig, dass wieder apostolische Ausrichtung zur Erfüllung des göttlichen
Auftrages in die Gemeinde hineinkommt. Lass dich rufen, trainieren und
aussenden, und sei Teil dieser neuen Bewegung! Bleib bitte nicht auf halbem
Wege stehen! Thomas Gegenschatz Willst du die praktische
Umstrukturierung der Rechobot-Gemeinde mitverfolgen, empfehle ich dir die
Kas.-Serie ‚Apostolische Reformation’ anzuhören. Fortsetzung Das Geheimnis der Multiplikation
|
|||||
|
|
|
|||||
|
|
|
|||||