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Genesis
Genesis Jugend-Zentrum Eröffnung
Genesis: eine Vison wird Realität
Seit dem 15. Dezember 2000 ist das Genesis an der
Engelgasse 34 in Altstätten SG offen. Betreiber ist der neu gegründete Verein
Genesis. Hinter diesem stehen Personen aus fünf verschiedenen Kirchen und
Freikirchen. Christen unterschiedlichster Herkunft arbeiten in Einheit
zusammen. Vier Vollamtliche und über 40 Freiwillige arbeiten regelmässig und
mit grossem Einsatz mit.
Ziele
Nebst der Schaffung einer Treffpunktmöglichkeit für
Menschen jeden Alters und jeder Schicht, ist das Genesis ein idealer Ort um mit
fragenden und interessierten Menschen ins Gespräch zu kommen. Es ist dem
Verein ein Anliegen, dass viele fernstehende Menschen die frohe Botschaft von
unserem HERRN und Heiland Jesus Christus hören und beginnen, nach dem Wort
Gottes zu leben.
Räumlichkeiten
GENESIS besteht aus einem gemütlichen Café, einem
Billard-, Darts-, und Tischfussballbereich, sowie aus einem Musikkeller.
Genesis ist 365 Tage im Jahr von 8.30 – 24.00 Uhr durchgehend geöffnet und
verfügt über rund 300 Plätze.
Keine Sekte
Bereits vor der Eröffnung wurde dem Projekt Genesis
öffentlich, dass heisst über die lokale Presse, unterstellt, es handle sich
hier um eine Sekte. Dieser Vorwurf wurde vor allem von einer Privatperson
erhoben, welche sich als Sektenkennerin ausgibt.
Diese Zeitungsartikel lösten eine breite Diskussion in
der Bevölkerung aus. Zurzeit liest man fast jeden Tag in der lokalen Presse
etwas zum Thema Genesis, Freikirchen oder Glauben ganz allgemein.
Finanzen
Für die Finanzierung der Einrichtungen ist der
gemeinnütziger Verein auf Spenden angewiesen. Dank der grosszügigen
Unterstützung verschiedener Firmen , Institutionen und Privaten durften
bereits Fr. 100'000.— entgegengenommen werden.
Die Kosten der Einrichtungen belaufen sich jedoch auf
Fr. 150'000.—. Derzeit fehlen noch Fr. 50'000.—, welche bis Ende Monat
vorhanden sein müssen.
Mittels einer
Spende auf unser PC-Konto 70-90005-6 könnt ihr dem Genesis helfen, diesen
Finanzengpass zu überbrücken.
Bericht von Sarah:
Es ist der 8. Februar, 18.00 Uhr, ich sitze im
Genesis, und warte auf Pascale, sie ist noch in der Sitzung hängengeblieben.
Aber es ist nicht so, dass ich alleine bin und gelangweilt warte, nein, es sind
so viele Leute da und zusammen lachen wir, und das Warten macht mir gar nichts
aus, obwohl ich auch ein bisschen in Gedanken bin, denn ich soll mit Pascale
etwas besprechen, sie zum Thema Genesis interviewen, um danach diesen Bericht
zu schreiben.
Pascale trifft verspätet ein und wir begeben uns in
ihre Wohnung, wo sie mir während dem Kochen ihre Lebensgeschichte anvertraut.
Ich sitze da, und höre ihr staunend zu. Ich hätte niemals gedacht, dass sich
hinter ihrem schönem, lachenden Gesicht solche Dinge verbergen. Mir wird klar,
wie sehr sie ein Zeugnis für Gott sein kann, denn alleine hätte sie es niemals
geschafft, jetzt noch zu leben und so glücklich zu sein. Sie hat ihren
Vollzeitdienst im Genesis angetreten, als eine neue Persönlichkeit, eine neue
Frau, als eine Frau Gottes.
Pascale ist in einer zerbrochenen Familie
aufgewachsen. Der Vater hat sie im Alter von drei Jahren verlassen. Die Mutter
hatte später einen schweren Unfall und war danach Tabletten und
Alkoholabhängig. Pascale hat in dieser Zeit in vielen verschiedenen Familien
gelebt.
In ihrer beruflichen Laufbahn als Arztgehilfin und
Kosmetikerin kam sie mehr und mehr auch mit Esotherik in Kontakt. In ihrer
Neugier hat sie da auch vieles
ausprobiert, bis sie in einer Lebenskrise den Gott anrief, den sie von ihrer
katholischen Erziehung her kannte. Sie erlebte dort sein Eingreifen. Doch es
ging noch durch einige Lebenskrisen, bis Gott nochmals auf ganz übernatürliche
Weise in ihr Leben eingriff, wo sie viel Heilung und Befreiung erlebte. Sie
bekam Kontakt zu anderen Christen und schloss sich einer Gemeinde an, wo sie
sich auch taufen liess.
Beim Besuch der Osterkonferenz 2000 erlebt sie die
Manifestation der Kraft Gottes auf ganz neue Weise. Dort wurde sie auch auf das
Rechobot-Trainings-Center aufmerksam. Sie verspürte ganz stark das Reden
Gottes: „Ich tue ein Neues, lass los!“ Entschieden, ihm alles zu geben und ihm
nachzufolgen, verkaufte sie ihr Kosmetikstudio, das sie seit sieben Jahren
erfolgreich führte. Sie kündigte ihre schöne Wohnung, verkaufte ihren VW-Käfer,
packte die Koffer und sagte: „hier bin ich Herr.“
Für drei Monate lebte sie mit sieben Schwestern in der
WG und besuchte mit weiteren zwei Brüdern das Rechobot-Trainings-Center. Es
fing wirklich ein Neues an. Sie erlebte, wie Gott selber sich wirklich um jedes
Einzelne kümmerte. Ob ganz persönlich in der stillen Zeit, beim Schleifen in
der WG, durch‘s Hören vom Wort Gottes oder im Mentoring bei Chipi Daza. Das
Wort Gottes, ausgeteilt von verschiedenen Gastsprechern, wurde ihr zu einem
ganz besonderen Schatz. Sehr beeindruckend war auch die afrikanische Familie
von Chris Daza, die ein Beispiel dafür gaben, einfach und praktisch zu sein.
Während dem Studium schickte sie der Herr öfters ins
Genesis auf die Baustelle. Es war ein schöner Ausgleich für sie, neben dem
vielen geistlichen auch etwas körperliches zu tun. Je mehr sie von
verschiedenen Leuten hörte, wurde ihr bewusst, an was für einem wunderbaren
Projekt Gottes sie da mithelfen durfte.
Während dem Gebet in der Schule zeigte ihr der Herr,
dass sie sich für eine Anstellung im Genesis bewerben soll. Nach dem
Vorstellungsgespräch war‘s lange ruhig. Erst am letzten Tag im RTC bekam sie
schliesslich die Zusage.
Für sie ist es klar, dass Gott einen wunderbaren Plan
hat. Sie ist ganz begeistert von der Vision eines Treffpunktes für Jung und Alt,
diversen Nationalitäten, Gläubigen, Suchenden, ... . Sie erlebt, wie Gott
selber in dieser Sache ist. Tag für Tag, Schritt für Schritt. Pascale ist
überzeugt: „Was der Herr begonnen hat, wird er auch vollenden. Es ist Gottes
grosse Gnade, dass ich hier sein darf. Er hat seinen Arm ausgestreckt, hat mich
herausgezogen und mich hier hingesetzt, dass ich jetzt als sein Werkzeug dienen
darf, um ihn zu verherrlichen.“
Es ist nun doch schon eine rechte Weile her, seit das
Genesis eröffnet wurde, und ich glaube, wir alle könnten es uns nicht mehr
wegdenken, denn es ist teilweise zu einem zweiten Zuhause für viele geworden,
auch zu einer Anlaufstelle, denn du weisst, dort sind Leute, die sich für dich
interessieren, Leute die dir zuhören und für dich da sind.
Jeden Freitag wird etwas Besonderes organisiert, sei
es ein Billard-Turnier oder ein Konzert im Genesis Life Keller. Bis ein Uhr in
der Nacht ist es geöffnet und es kommt nicht selten vor, dass die Leute
regelrecht hinausgeschmissen werden müssen, wenn geschlossen werden soll. Die
freiwilligen Mitarbeiter werden immer wieder daran erinnert, weshalb sie hier
sind, dass alles für Gott gemacht werden soll und wir gerade dort die Möglichkeit haben,
ein Zeugnis zu sein.
Ich persönlich schätze das Genesis sehr, ich glaube,
es ist die Möglichkeit, die Gott uns gegeben hat, und die wir nutzen sollen.
Ich habe noch nirgends so viele Leute, seien es Jugendliche oder Erwachsene,
aus verschiedenen Gemeinden einträchtig zusammen gesehen, sei es lachend,
betend oder anbetend,. Ich erachte es als grosses Wunder, und ich bin
überzeugt, dass Gott noch soo viel vorhat, auch durch das Genesis, und durch
die Leute, die dort sind.
Gepriesen sei der Herr, dass er all das möglich
gemacht hat.
Das ist das
Ergebnis, auf das Pascale und ich am Schluss unseres Gesprächs gekommen sind,
ein Dankesgebet und ein Lob an unseren wunderbaren Daddy im Himmel, der sieht,
was uns bewegt und der gibt, was wir brauchen.

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