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Konferenz The Great Commission 2000

Was machte diese Konferenz so besonders?

Kamst du mal am Morgen um 09.45h in die Halle, so konnte es dir passieren, dass du schon in ein ganz lebendiges Treiben hineinkamst, obwohl ja eigentlich die Plenarversammlung offiziell um 10.00h begann. Da hatten sich nämlich die Mehrzahl der Konferenzbesucher schon eine halbe Stunde vorher zum Gebet eingefunden. Nun liefen da Leute mit der offenen Bibel in der Hand hin und her und beteten lautstark, was das Zeug hielt. So wurden sie nämlich gleich zu Anfang der Konferenz ermutigt: "Dies ist keine gewöhnliche Konferenz, wo ihr einfach nur bedient werdet. Dies ist eine Zeit, wo wir gemeinsam das Reich Gottes vorantreiben."

Vor jeder Veranstaltung wurde nun unter der Leitung von Ed und Boris zuerst einmal für eine halbe Stunde gebetet.

Ja, die Zeit für Passivmitglieder in der Gemeinde ist vorbei. Dies scheint an der Konferenz rübergekommen zu sein. In diesen Tagen liessen sich viele in Bewegung setzen und in die Armee Gottes eingliedern.

Neben den Veranstaltungen wurde den ganzen Tag über und sogar in der Nacht in einem Nebenraum Fürbitte getan. Ein grosses Fürbitteteam, das sich in Schichten von drei Stunden abgelöst hat, hat dort einen treuen Dienst verrichtet. Man wollte ja schliesslich in diesen Tagen etwas bewegen in der geistlichen Welt und einen echten Durchbruch bewirken.

Doch eigentlich hat das Ganze schon viel früher angefangen.

Vision und Entstehung

Als Gott zu mir über diese Konferenz sprach, wusste ich genau, dass er etwas ganz besonderes vor hat. Auf keinen Fall wollte ich einfach so ne normale Konferenz organisieren. Eigentlich wollte ich überhaupt nichts dergleichen tun. Wie sollte ich das auch, da ich ja so ein schlechter Organisator war und auch nur eine junge, kleine Gemeinde hatte. Doch die Vision hatte mich gepackt und ich wusste einfach: "Das Ding ist von Gott und das wird eine starke Sache!"

Alle Versuche, jemanden dazu zu bewegen, die Sache in die Hand zu nehmen, scheiterten. So blieb das Ganze schlussendlich doch bei uns hängen. Nun standen wir vor der Frage, ob wir den Schritt auf's Wasser tun und uns dieser Herausforderung stellen wollten. Zudem war nun die Zeit schon recht weit fortgeschritten. Wie sollten wir werben ohne Adresskartei und -wo man weder uns noch unsere afrikanischen Freunde kannte? ... Wie macht man überhaupt eine Konferenz?

Gott sprach in dieser Zeit ganz stark zu uns über Gideon und seine Armee. (Kassetten dazu sind erhältlich) Da waren tatsächlich so viele Parallelen. S`war echt spannend. Gott hat mit Gideon wahrlich keinen `Heavy` ausgesucht und hat dann sogar seine Armee ausgesiebt, bis nur noch 300 übrigblieben -und das gegen eine riesige Übermacht. Auch uns ging's so, sogar die, von denen wir dachten, dass sie bestimmt mithelfen würden, hatten sich distanziert. So wussten wir ganz genau: wenn das etwas wird, ist es ganz sicher der Herr. Das hat uns natürlich ganz stark ins Gebet getrieben. Was willst du da auch anderes tun?

Doch schlussendlich hat uns der Herr die richtigen Mitarbeiter gegeben. Der Herr kommt nie zu spät (aber auch nicht zu früh). Auch hier waren es nicht die `Heavys`, die's im Griff hatten. Da lief viel Gebet im Vorfeld der Konferenz. Auch unsere afrikanischen Freunde kamen da noch dazu und haben kräftig mitgeholfen. Sie hielten ein Seminar zum Thema Fürbitte und Erweckung (Kassetten sind erhältlich). Israel sagt:"Erweckung kann nicht gemacht werden, sie kann auch nicht importiert werden, sie muss geboren werden! Wir sind gekommen, euch zu ermutigen und zu stärken, mit euch zu beten und zu kämpfen und euch zu helfen die Erweckung zur Geburt zu bringen."

Da war ein enormer geistlicher Kampf im Vorfeld der Konferenz. Es war so spürbar, wie die Mächte aufeinander prallten. Immer mehr merkten wir, dass es da um echt viel ging, nicht nur um eine schöne Zeit an der Konferenz und vielleicht ein paar Heilungen und Segnungen, sondern um einen Durchbruch für den Leib Christi in der Schweiz und im deutschsprachigen Raum.

Dieser Durchbruch war dann auch ganz stark zu spüren an der Konferenz.

Freisetzung der apostolischen Salbung

Was hatte es auf sich mit der starken Betonung des apostolischen Dienstes? So hat es ja schon der Untertitel der Konferenz angekündigt: Apostel, Propheten und die Weltevangelisation. Das Ziel ist die Erfüllung des Missionsbefehls (The Great Commission). Der fünffältige Dienst ist gegeben um die Gläubigen dafür zuzurüsten. (Eph. 4,11-14). Gott ist daran, weltweit diese Dienste und die damit zusammenhängende Jüngerschaft wieder herzustellen. Und ganz besonders geschieht das heute mit dem apostolischen Dienst, der uns ja noch recht fremd ist. Apostel heisst soviel wie Gesandter. Was Gott tut, ist nicht nur, dass er einzelne Apostel aufstehen lässt, sondern dass die Gemeinde apostolisch wird. Das heisst, dass dieser apostolische Aspekt, das Sendungsbewusstsein wieder in die Gemeinde kommt. Wir haben eine Bestimmung, jeder individuell und wir als Gemeinde. Wir sind gesandt. (Matth.28.19): "Gehet hin und machet zu Jüngern..."

Die Freisetzung dieser apostolischen Salbung und dieses Sendungsbewusstsein war das Ziel der Konferenz Dies ist auch wirklich geschehen, grad auch durch den starken Dienst von Stanley Ndovie, der ein wirklicher Apostel ist.

Das Bühnenbild und der Thron

(Offb. 19.11-16) Jesus kommt in Macht und Herrlichkeit, als Herr aller Herren und König der Könige. Viele haben sich am Bild auf dem Handzettel gestossen. Ein Grund dafür ist wohl, dass wir Jesus noch gar nicht so von dieser Seite kennen und uns das fast etwas unheimlich ist. Er ist eben nicht nur der liebe Heiland, sondern auch der mächtige Herrscher. Diese Offenbarung brauchen wir ganz dringend. (Ps. 110.3) "Am Tage seiner Macht wird ihm das Volk willig folgen in heiligem Schmuck". Wir werden erst aufstehen und uns in Bewegung setzen, in Autorität handeln und seine Werke tun, wenn wir ihn in seiner Macht und Autorität sehen. Auf der Bühne war ein grosser Thron aufgebaut um uns seine Königsherrschaft bewusst zu machen. Das war auch ein ganz starker Schwerpunkt in den Lobpreiszeiten. Diese waren sehr intensiv, und oft waren die Gegenwart Gottes und seine Heiligkeit so real spürbar. Dies hat unsere Herzen echt verändert.

Autorität

Was das Apostolische ganz stark ausmacht ist die Autorität, was immer wieder betont wurde, und was auch ganz deutlich in den Leben unserer afrikanischen Brüdern zu sehen war. Es bedeutet aufzustehen in der Autorität, die wir in Jesus haben, vorwärts zu gehen, die Herrschaft auszuüben und das Land einzunehmen. Wir sind nicht länger Opfer, sondern die Überwinder und Sieger. "It`s another great day to bash up the devil", pflegte Israel zu sagen. (Ein weiterer Tag, dem Teufel eins auszuwischen)

Mündigkeit

Tritt hinein in deine Bestimmung! Der Ruf Gottes ist auf deinem Leben. Warte nicht, bis andere etwas tun. Geh und tu die Werke, die Gott für dich vorbereitet hat. Nimm das Land ein!

Zeichen und Wunder

Ja, Gott hat sein Wort bestätigt. Da sind viele Menschen geheilt, befreit und durch die Kraft Gottes verändert worden. Bei dieser Konferenz lief das irgendwie mehr nebenbei. Wir haben nicht einmal Gelegenheit für Zeugnisse gegeben. Weil das aber doch viele interessiert, würden wir das gerne nachholen. Bitte schreib uns doch, was Gott an dir getan hat in dieser Zeit. Dadurch können nochmals viele ermutigt werden.

Gott ist gut! Ihm sei alle Ehre!

Eph 4,11-14
11 Und er hat einige als Apostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer, damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden, bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi, damit wir nicht mehr unmündig seien.

Offb 19,11-16
Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hieß: Treu und Wahrhaftig, und er richtet und kämpft mit Gerechtigkeit. Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen; ... sein Name ist: Das Wort Gottes. Und ihm folgte das Heer des Himmels auf weißen Pferden, angetan mit weißem, reinem Leinen. Und aus seinem Munde ging ein scharfes Schwert, ... er trägt einen Namen geschrieben auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte: König aller Könige und Herr aller Herren.