noch mehr dazu und die Atmosphäre lockerte sich schon sehr stark auf. Die Leute waren offener und erwartungsvoller. Nachdem wir dann am Abend während der Lobpreiszeit Gebet für die Leute anboten, brach das Eis vollends. Bis zu dreimal standen die Leute in die Reihe und wollten Gebet empfangen. Viele fielen unter der Kraft Gottes zu Boden, weinten und schrieen immer wieder zu Jesus. Da im Zelt etwas wenig Raum war, hatte das Ministry-Team alle Hände voll zu tun, um die Leute aus dem Zelt zu tragen, wo sie sie dann einfach draussen auf die Wiese legten. Esther und ich nahmen uns dann dieser Leute an und beteten noch für sie, während Tom, Israel und Ray im Zelt für die anderen beteten.
Es war so überwältigend, wie Gott sich an diesem Abend manifestierte und die Menschen berührte. In mir ging alles an Gefühlen durcheinander. Ich wusste nicht, ob ich weinen oder lachen, schreien oder Gott loben, oder alles gleichzeitig tun soll. Tränen füllten meine Augen und liefen mir die Wangen runter. Es war so überwältigend, was Gott da tat,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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und ich durfte ein Teil davon sein.
Die Leute wurden von Meeting zu Meeting freier und gelöster. Es war eine Freude, das zu sehen und zu erleben.
Am Sa.nachmittag sassen wir mit einer Gruppe bhutanesischer Leiter zusammen. Tom und Israel gaben ein Wort weiter. Dann nahmen wir das Abendmahl zusammen und beteten füreinander. Ebenfalls durften wir ein paar ganz spezielle Leute kennen lernen, wie z.B. Bruder Wangchuck, der seit über 10 Jahren an der Übersetzung der Bibel in bhutanesischer Sprache arbeitet und Bruder Nado, der ein Radio-Programm macht. Viele so wertvolle Männer und Frauen Gottes, die unsere Gebete und finanzielle Unterstützung brauchen, damit sie ihren Auftrag von Gott weiterführen können.

Ein ganz besonderes Erlebnis war es dann für mich, als Esther und ich am Sonntag in einer Gemeinde dienen konnten. Ich erzählte etwas aus meinem Leben und durfte erleben, wie Gott dies gebrauchte und zum Segen setzte. Es ist einfach herrlich von Gott gebraucht zu werden!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5. Oktober - 17. Oktober 2002

10 Tage wie im Traum oder 10 Traumtage

Bericht von Katharina vom Einsatz in Bhutan/Indien:
Nach einer gut 36-stündigen, ziemlich strapaziösen Reise kamen wir in Jaigaon, der Grenzstadt zu Puentsholing Bhutan an. Lärmig, dreckig, ... ein anderes Klima, eine total andere Kultur, ... , etwas gewöhnungsbedürftig.
In dieser Stadt sollte die Konferenz stattfinden. Tom und Israel, die eben aus dem Landesinneren Bhutans angekommen sind, treffen wir gleich schon im Imigrations-Office, wo's ganz viele kritische Fragen zu beantworten gibt.
Als ich dann das Konferenzzelt sah, war ich total überwältigt. Es wurde von den Gläubigen an Ort und Stelle auf sehr kreative Weise genäht und fasste etwa 1000 Leute.
Am ersten Abend der Konferenz waren ca. 600 Leute anwesend. Sie waren sehr zurückhaltend und abwartend. Nach dem guten Einstieg stiessen am zweiten Tag