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Wie wird man ein Held
Gottes? Wir kennen die gewaltigen Taten, von denen uns die Bibel
berichtet. Wir wissen von Männern und
Frauen Gottes, die wir für ihre Heldentaten bewundern. Manchmal wagen wir‘s
vielleicht sogar auch mal ein Bisschen von solchen Dingen zu träumen. Aber
eigentlich denken wir doch eher, dass wir wohl das falsche Material dazu
sind. Hast du gehört von den Helden Davids, wie ein einzelner
von ihnen ganze Armeen in die Flucht schlägt, wie sie Riesen und Löwen
erschlagen haben und vieles mehr? (nachzulesen in 2.Sam.23) Weißt du auch aus
welchem Material diese Helden bestanden? In 1.Sam.22 lesen wir, dass
David Anführer einer Streifschar wurde: Vers2 ‘Und es sammelten sich
bei ihm allerlei Männer, die in Not und Schulden und verbitterten Herzens
waren, und er wurde ihr Oberster; und es waren bei ihm etwa vierhundert Mann.‘
Das ist also das Material, aus dem Gott seine Helden macht.
Wie war‘s denn bei David selber (1.Sam.16.7), bei Gideon (Ri.6.15), bei Moses
(2.Mo.4.10), ...? Meinst du nicht, dass Gott auch fähig ist dich zu
gebrauchen und sogar Grosses zu tun? Schliesslich heisst es ja in Sach 4.6:
‘Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen.‘
Gott scheint es sogar richtig zu lieben, sich grad durch die Schwachen
mächtig zu erweisen. 1.Kor.1.27,28 ‘Was töricht ist vor der Welt und das
Verachtete hat Gott erwählt, das, was nichts ist, damit er zunichte mache,
was etwas ist, damit sich kein Mensch vor Gott rühme.‘ Deine Schwachheit ist also mal sicher kein Hindernis
für Gott, dich zu gebrauchen. Aber natürlich ist sie auch nicht die einzige
Bedingung, die du erfüllen musst. Du hast es in der Hand. Du kannst dein
Leben lang arm und schwach bleiben, oder du kannst zu einem Helden Gottes
werden. Ich glaube, dass ein Mann namens Jabez uns da einen
Schlüssel geben kann. Wir finden ihn mitten im Geschlechtsregister. Unter
dieser riesigen Auflistung von Namen sticht allein sein Name hervor. Es
heisst, dass dieser Mann von Gott besonders hochgeachtet und angesehener als alle anderen war. Nicht, dass Gott
einfach irgendjemanden bevorzugt. Aber dieser Jabez hat etwas getan, das Gott
veranlasst hat ihm seine Gunst zu erweisen, wie keinem anderen. Der Name Jabez bedeutet soviel wie Schmerz und Kummer.
Du siehst auch hier waren die Voraussetzungen, wie sie kaum schlechter sein
konnten. Doch Jabez hat sich diesem von Natur und Umständen festgelegten
Schicksal nicht einfach gebeugt. Er hat den Namen seines Gottes angerufen:
1.Chr.4.10 ‚Oh!‘ Er hat also wirklich geschrieen. Es war ihm ernst. ‚dass
du mich wirklich segnetest‘ Er war von der Natur nicht begünstigt, also
hat er sich an Gott gewandt, der jedem gerne gibt, der ihn bittet. Sei also
nicht bescheiden, Gott ist reich und mächtig und dazu noch unglaublich gut
und grosszügig! ‚und mein Gebiet (od. meine Grenzen) erweitern mögest‘ Wir
sind so ‚beschränkt‘. Lass zu, dass Gott deinen Rahmen sprengt. Bleib nicht
stehen, wo du jetzt bist! Gib dich nicht zufrieden! Sei auf Wachstum und
Erweiterung ausgerichtet! Sei mutig, neues zu wagen! ,und deine Hand mit
mir wäre‘ Tu die Dinge nicht einfach aus eigener Kraft (oder lass sie
nicht einfach, weil deine eigene Kraft nicht ausreicht), sondern erbitte und
erwarte Gottes Eingreifen und Wirken in allen Belangen deines Lebens! Trete
dann mutig über deine Grenzen hinaus und vertraue, dass Gottes Hand mit dir
ist! Lebe in einer ständigen Abhängigkeit zu Gott und erlebe, wie er mehr und
mehr übernatürlich in deinem Leben wirkt. ‚und mich bewahrtest vor dem
Bösen‘ Fang nicht erst an zu beten, wenn du einer Anfechtung erlegen
bist, sondern bete um Gottes Schutz, dass er über dir wacht und dich auf
seinem Weg hält. ‚so dass ich keinen Schmerz mehr verursache!‘ Er hat
das von der Natur festgelegte Schicksal nicht einfach hingenommen, sondern
sich an Gott gewandt und so seinem Leben eine ganz andere Richtung gegeben.
Nimm auch du dein Leben in die Hand und lass Gott etwas Gutes, Grosses daraus
machen! ‚Und Gott liess kommen, worum er bat.‘ Gott erhört Gebet. Er liebt es, wenn wir die Dinge
nicht einfach hinnehmen, sondern uns an ihn wenden. Er vermag es, aus jeder
Situation das Beste zu machen. Er liebt es, aus Versagern Helden zu machen. Fang doch an dieses Gebet des Jabez zu deinem eigenen
zu machen (möglichst täglich). Du wirst sehen, wie sich dein Leben verändert.
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